Immer schon wird und wurde bei den Baskets über eine sich verschlechternde Stimmung diskutiert. Zu Hardtberghallenzeiten gab es diese Diskussion regelmäig, doch mit dem Umzug in die neue Halle erreicht sie eine neue Qualitt.
Wir sind inzwischen schließlich mit der Situation konfrontiert, eine Tribüne animieren zu müssen, die 1000 Leute fasst und auf der sich noch keine jahrelange Struktur gebildet hat, wie es sie im Block D/E gab. Eine Tribüne, auf der sich selbst die supportwilligen Fans schnell verlieren würden, wenn es keine geeignete Steuerungsinstanz gäbe.
Da von einigen jüngeren Fans dieses Szenario vorausgesehen wurde, gründete man vor der Saison 2007/08 den Supporters Club Bonn, eine Gruppe für jüngere aktive Basketsfans, die jedes Spiel Bock auf 100% Support haben. Man hoffte bereits in der Gründungssaison viele jüngere Fans für diese Idee gewinnen zu können, um bereits mit einem starken Kern auf die neue Stehplatztribüne umziehen zu können.
Im Endeffekt wuchs die Gruppe zwar ein wenig an, jedoch stellte sich auch mangels geordneter Strukturen noch kein richtiger Erfolg ein. In der Pause vor der Saison 2008/09 wurde also das Projekt SCB noch einmal neu aufgerollt, es wurden Strukturen geschaffen, Gruppenkleidung bestellt und vieles mehr, um eine bessere Außendarstellung der Gruppe zu gewährleisten. Diese Internetseite wie auch der Flyer D/E/Facto, der regelmäßig auf der Stehplatztribüne verteilt wird, sind Teil davon.
Das Jahr 2009 ist inzwischen verstrichen, wir haben einiges in die richtigen Wege leiten können, anderes leider nicht. Noch immer ist unser Epizentrum zu klein, noch immer setzen wir nicht das Potential um, das zweifelsfrei auf dem Hardtberg vorhanden ist. Möglicherweise werden wir als in sich geschlossene Gruppe betrachtet und der Bereich, in dem wir uns platzieren, als reserviert. Dies ist ein großer Irrtum, auf den wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit hinweisen wollen und müssen. Wir sind eine für alle Fans, die sich mit unseren Zielen identifizieren können, offene Gruppe. Wir freuen uns immer über neue Gesichter in der Mitte der Tribüne, über Leute, die richtig Gas geben und vielleicht sogar Lust haben, sich unserer Gruppe anzuschließen.
Dies ist nun also der Versuch, mit dem Supporters Club Bonn einen harten Stimmungskern in der Mitte der Stehplatztribüne zu bilden, von dem aus diese riesige neue Halle mitgezogen werden soll. Wir wollen einen Bereich schaffen, der dem restlichen Publikum vorlebt, wie geil es sein kann, völlig auszurasten und die eigene Mannschaft bedingungslos nach vorne zu schreien.
Unser Altersspektrum reicht von 16 bis 30 und genau das ist unsere Zielgruppe. Wir wollen möglichst alle jungen, zu leidenschaftlichem Support motivierten Basketsfans ansprechen, um gemeinsam den Hardtberg erbeben zu lassen.
Warum aber brauchen wir dazu eine neue Gruppe?
Reicht der Defense-Fanclub nicht?
Der Defense-Fanclub ist eine Institution, die sich hauptrangig mit der Organisation von Auswärtsfahrten beschäftigt und sehr in die Breite baut, also ein Sammelbecken für alle Fans bildet, ganz gleich wie jeder einzelne sein Fan-Dasein definiert. Im Grunde genommen ist “Die Fans – Defense” also mehr ein Fan-Dachverband als ein Fanclub im klassischen Sinne.
Diese Institution ist notwendig und sie ist gut, doch schafft sie kein wirkliches Gruppengefühl unter ihren Mitgliedern zu wecken. Dazu sind die Ansichten und die Ausprägung des Fan-Seins jedes einzelnen zu unterschiedlich angelegt.
Um oben genannte Ziele zu erreichen ist ein starkes Gruppengefühl jedoch unabdingbar. Will man gemeinsam etwas erreichen muss man auch eine echte Gemeinschaft bilden. Diese Gemeinschaft kann nur dann entstehen, wenn man selbst etwas formt, sich also selbst im gemeinsamen Projekt wiederfinden kann. Der jetzige Fanclub bietet dazu nicht die Möglichkeiten, darum also der Aufbau einer neuen Gruppe!
Einzige Voraussetzung zum Beitritt ist die Liebe zu den Baskets und der Wille, seine Stimme und einen Teil seiner Freizeit zu opfern, um an einem Projekt teilzuhaben, das versucht, den Hardtberg wieder zu einer Festung zu machen. Grundsätzlich wäre eine gewisse Reisefreudigkeit ebenfalls empfehlenswert, damit auch auswärts unsere Farben gemeinsam vertreten werden können. Selbstverständlich sind auch alle diejenigen eingeladen, die nicht auf der Stehtribüne stehen, aber trotzdem Lust haben, sich einzubringen z.B. auswärts oder bei der Vorbereitung von Aktionen.
Primäres Ziel ist es, möglichst viele herzblütige Fans zu sammeln. Nur gemeinsam können wir dieser riesigen Halle den Basketsspirit einhauchen!

