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27

Jan

2012

Die Mutter aller Spiele

By Martin. Posted in Allgemein | No Comments »

Bei der Partie die in Basketball Deutschland seines gleichen sucht sind Spannung und Emotionen vorprogrammiert.

Bonn vs. Berlindie Mutter aller Spiele

Bei der die Geschichte beider Vereine eng aneinander gebunden ist.
Es begann im März 1997 als der Aufsteiger aus Bonn im letzten Saisonspiel in Berlin mit 500 Mitgereisten den unangefochtenen Ligaprimus schlägt und das letzt-mögliche Playoff ticket löst.  Keiner ahnte, dass das nur der Anfang sein würde, traf man sich doch im Finale wieder, verlor dort die ersten beiden Spiele deutlich. Das dritte gehört dann unseren Baskets, mit einem Dreier bei nur noch 2 Sekunden brachte der legendäre Eric Taylor die über 1000 Mitgereisten und ganz  Bonn in ein viertes Spiel.  Zwar musste man sich hier geschlagen geben, doch die erste und einzige Finalteilnahme eines Aufsteigers in der BBL Geschichte bleibt bestehen.
Die nächste Playoffbegegnung sollte in einer erneuten Finalserie stattfinden, in den Finals 98/99, nachdem man im Halbfinale den Rhöndorfer Rivalen in einer hitzigen Serie mit 3 – 1 besiegen konnte. Auch in dieser Serie waren die Rollen von Anfang an klar verteilt, David, in der Gestalt unseres großartigen Vereins gegen Goliath, die Berliner.
Aufnahme vom 4 Finalspiel 98/99
Eine wahnsinns 5-Spiele-Serie, leider erneut mit dem schlechteren Ende für uns. Dennoch wurde aller spätestens bei dieser Serie die Einzigartigkeit der Basketsfans legendär, niemals zuvor bewegte ein Basketballverein solche Massen. Sonderzüge wurden erst durch die verrückten Bonner im Basketballfan-Vokabular bekannt, die Einnahme fremder Hallen war nicht die Ausnahme – es war die Regel. Die nächste europäische Topmarke wurde wieder bei einem Spiel Bonn vs. Berlin aufgestellt. 18.506, so viele Zuschauer wollten am 7.April 2000 die brisanteste Begegnung des deutschen Basketballs in der Kölnarena sehen. (Europarekord bis 2011) Das Spiel ging zwar verloren, aber dieses Spiel, dieses Publikum war die Geburtsstunde des Verlangens nach einer neuen, größeren Halle. Die Saison bot ein Halbfinalausscheiden gegen wen wohl?

2001 wieder Playoff-Finale, wieder Bonn vs. Berlin. Eine deutliche, eine bittere Serie: -36, -20 & -4 waren die Differenzen. Das war es erstmal mit den Serien, erst 7 Jahre später, in den Finals 2008 traf man sich erneut. Die Baskets wieder einmal vollkommen überraschend zu einem so späten Zeitpunkt in der Saison noch im Geschäft, schafften erneut etwas vorher nie-dagewesenes. Die Einweihung einer neuen Halle in einer Finalserie, mehr noch, dass so wichtige erste Spiel im neuen zuhause wurde nach einer bravourösen Leistung gewonnen. Erneut zeigten auch die Basketsfans ihre Ausnahmestellung, brachten wir alle gemeinsam doch die fantastische Hardtberghallenstimmung in die neue Hölle. Wie allen bekannt ging auch diese Serie nicht an den Rhein. Doch die Revanche sollte auf den Fuß folgen, Halbfinale Baskets vs. Alba, und was war das für eine verrückte Serie. Der Bonner Aussenseiter gewinnt Spiel eins in Berlin, gewinnt Spiel zwei in Bonn um dann im ersten Matchballspiel in Berlin mit 26 Punkten unter die Räder zu kommen. Nicht schlimm, war der Tenor in der Basketsfangemeinde, wir gewinnen zuhause eh wieder.

Von wegen, 62 Punkte später war Alba in Bonn als Sieger vom Feld gegangen und es ging mit einem 2 – 2 zum Entscheidungsspiel in die O2 world. Doch das Team um Rowland, Bowman und Frazier war nicht gewollt das Trauma weiterhin zu akzeptieren. Man gewann in einem unvergesslichen Spiel erneut in Berlin.

Die Baskets schlagen Berlin im Halbfinale

Freud und Leid lagen bei Baskets gegen Alba immer nahbeieinander. Doch genug der Geschichte: Es gibt kein Spiel das die Fans mehr in Bann zieht, keine andere Begegnung die so regelmäßig die Hallen „ausverkauft“ melden lässt.  Und so kann ein proppevoller Hardtberg auch am Samstag wieder der entscheidende Faktor im Spiel werden.

Gebt alles und wir schreien zusammen unsere Baskets zum Sieg über die hochnäsigen Hauptstädter…

Nicht vergessen: Alle in weiß!

Martin is
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